Brandkogel - Flugschule Ternberg
UNWEIT VOM ÜBUNGSHANG BEFINDEN SICH DER BRANDKOGEL UND DAS HERNDLECK, BEI TERNBERG. EIN IDEALES HÖHENFLUGGELÄNDE MIT GROSSEN EINFACHEN START- UND LANDEPLÄTZEN. UNSER GELÄNDE ERLAUBT UNS FLÜGE BEI ALLEN WINDRICHTUNGEN
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Brandkogel

Unweit vom Übungshang befinden sich der Brandkogel und das Herndleck, bei Ternberg. Ein ideales Höhenfluggelände mit großen einfachen Start- und Landeplätzen. Unser Gelände erlaubt uns Flüge bei allen Windrichtungen.
  • Startplatz: Brandkogel (SO/W) und Herndleck (NO)
  • Landeplatz: große Wiese direkt unterhalb des Startplatzes Brandkogel.
  • Höhenunterschied: 450 – 650 m
  • Auffahrt: Treffpunkt ist der Landeplatz, wo vom ortsansässigen Club Auffahrten organisiert werden.

Startplatz Brandkogel (SO/W); 825 MSL
GPS: 47°56″16’N 14°20″00’E
Startplatz Herndleck (NO)
GPS: 47°55″43’N 14°19″40’E

Brandkogel Südoststart (blauer Pfeil)

suedstart

 

Ein Startplatz sehr nahe der Straße gelegen (50 Höhenmeter sollte unser Kreislauf schon noch packen) mit mäßig geneigter Wiese die ausreichend groß ist um Starts, mehr oder weniger peinliche Startabbrüche und Hanglandungen erleben zu dürfen.

 

Thermik

Bis ca. 13:00 Uhr, aufgrund der Sonneneinstrahlung also eher vormittags, empfiehlt sich der Südoststart. Oft unmittelbar nach dem Start heben uns bereits die ersten thermischen Aufwindströmungen in die von uns so geliebte Richtung… nach oben natürlich. Der sicherste Bart steht am Grat Richtung Wetterkreuz. Ein- bis zweihundert Meter überhöht erreicht man dann bereits das thermisch doch aktivere Trattenbachtal.

Brandkogel über dem Wetterkreuz

Brandkogel über dem Wetterkreuz

Nachmittags ca. ab 14:00 Uhr ist oft schon auf der Nordseite Hangaufwind oder auch Thermik recht ergiebig. Man kann auch SO starten um, durch mehr oder weniger starke Turbulenzen über den nach Osten abfallenden Grat, die oft sehr angenehm ruhige Nordhangthermik mit Aufwind zu erreichen … und ab geht’s nach oben. Alternativ ist oft der Brandkogel-Weststart eine interessante Alternative.

 

Wind

Bei dynamischem Hangaufwind (ohne Thermik, zB. im Winter oder bei geschlossener Bewölkung) ist dieser Startplatz besonders geeignet bei Ost- bis Südwind. Oft ist bei Wind aus östlicher Richtung abends weit vom Hang entfert butterweiche milde Magic Air Abendthermik zu genießen. Sozusagen fliegen, genießen und träumen.

 

Gefahren

Bei Windrichtungen aus West und Nord ist mit gewissen Leeturbulenzen zu rechnen. Besonders wenn man sich am Nachmittag links dem Grat nähert um auf die Nordseite des Berges zu wechseln ist etwas Aufmerksamkeit und Einschätzungsvermögen angebracht. Ihr wisst aber schon: mehr Wind = mehr Leeturbulenzen!!

Brandkogel Weststart (gelber Pfeil)

Brandkogel West wird einfach in die Gegenrichtung gestartet. Der Hang ist anfangs deutlich flacher. Nordseitig ist dieser von hohen Bäumen begrenzt. Der gesamte Start (aufziehen, kontrollieren und beschleunigen) sollte den Bäumen entlang Richtung West erfolgen. Wems ein Vergnügen bereitet einen Nachmittag in den Baumwipfeln zu verbringen der lasse sich einfach taleinwärts nach links abdrängen. Dann hat man die erste Möglichkeit beim Überfliegen der Baumgruppe unterhalb der Straße ein botanisches Erlebnis zu empfinden.

Die zweite Möglichkeit bietet sich beim langen Herausfliegen aus dem Tal Richtung Nordseite. Aber wozu haben wir denn so fesche und stramme Feuerwehrmänner – auch die brauchen das Gefühl geliebt zu werden.

Also bitte unbedingt immer rechts halten und unmittelbar nach Überfliegen der ersten Baumgruppe eine Rechtskurve Richtung Nordseite steuern. Wer die Anforderungen an Technik und Umweltbedingungen des Weststarts nicht einschätzen möchte verwende bitte alternativ den sicherlich risikoärmeren Herndleckstartplatz.

Auf den Punkt gebracht liebe ich diesen Brandkogel-Weststart sehr. Er ist für mich die effektivste Möglichkeit in die Aufwindbereiche der Nordseite zu kommen und deren Aufwindbereiche auszukosten.

Thermik

Nachmittags, ab ca. 14:00 Uhr, ist der Weststart oft einfach die kürzere Möglichkeit in die geliebten Aufwinde und Nachmittagsthermiken der Nordseite einzufliegen. Noch dazu startet man in die Sonne hinein, dies gewährleistet von Anfang an die besseren Sink- und Steigwerte mitzunehmen. Irgendwo auf den rot gekennzeichneten Aufwindbereichen sollte man doch dieses Steigen ergattern und endlich den Brandkogel auch wirklich von oben betrachten können.

 

Wind

Bei Westwind haben wir Gegenwind. Je mehr sich die Strömung auf Nord dreht, desto dominanter wird der Seitenwindfaktor. Bei reinem Nordwind befindet man sich nun im Lee der rechts der Startrichtung stehenden Bäume. Ein gewisser Leefaktor wird je nach Windstärke dann doch immer mehr spürbar. Ihr kennt das Gesetz der Natur: je flacher der Starthang und weniger der Aufwind desto wichtiger sind Starttechnik und Laufgeschwindigkeit sonst gibts grüne Hosen oder Knie. Je mehr Nord desto effektiver ist allerdings der Aufwind auf der Nordseite.

 

Gefahren

Besonders bei nördlich ausgerichteter Windströmung sollte man sehr vorsichtig agieren. Natürlich sind Windströmung bis 10 km/h locker zu ertragen. Sollte sich der Wind, wohlgemerkt auf der Luvseite, gegen 20 km/h bewegen, sind an dieser Stelle schon ausreichend starke Rotoren zu erleben die einem die Kappe ja doch äußerst knapp über Grund mehr deformieren als einem lieb sein sollte.

Also, wem ein gesundes Leben lieb und teuer ist und wer nicht längere Zeit mit den Göttern in Weiß verbringen möchte, dem lege ich sensibles Beobachten der äußeren aerodynamischen Einflüsse auf unserem Weststart doch nahe.

Beim Fliegen auf der Nordseite sollte man auch immer im Hinterstübchen haben, dass der Landeplatz auf der anderen Seite des Hanges ist (Südost). Es ist also notwendig rechtzeitig den Rückflug Richtung Landeplatz anzutreten.

Sollte es jedoch einmal zu spät sein, bitte nicht mit aller Gewalt ohne Rücksicht auf Verluste die Strecke nahe des Kraftwerks zurücklegen. Bei zu großem Höhenverlust warten auf den Landenden die Oberleitung der Eisenbahn (Grillhendl), die Straße (Lastwagen) und das Fließgewässer Enns (Große Fische und die Turbine des Kraftwerkes).  Wer also nicht unmittelbar den Himmel, die Hölle oder das Fegefeuer erleben möchte bitte Vorsicht.

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